20. Mai 2014

Yoga für Anfänger Übung (Teil 9)

Lichtmediation

Kategorie: Meditation
Anatomische Schwerpunkte: Gehirn, Herz, Wirbelsäule
Therapeutische Schwerpunkte: Ängsten, Kopfschmerzen, 
Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Stress
Übungsort: Zuhause, im Büro
Anspruch: Anfänger, Fortgeschrittene
Dauer: 5 Minuten

Tipp: Bei einem schwachen Rücken an einer Wand währen der Meditation anlehnen. Während der Ausübung aufgerichtet sitzen.

Die Lichtmediation ist eine Art der Meditaion aus dem Hatha Yoga, wo die Kraft des Lichtes zum Heilen eingesetzt wird. Hier bei wird die Karft des Lichtes und die eigene Vorstellung genutzt. Dieses wird genutzt, weil es lebensspendend ist und die Kraft hat Blockaden zu lösen und Heilungsprozesse zu unterstützen. Ein weitere Effekt ist, dass die Stimmung angehoben. Aus diesem Grund ist diese Art der Lichtmediation sehr kraftvoll.

Bei Ängsten, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit und Stress ist diese Meditation sehr hilfreich. Da die gute Energie gezielt gesendet wird.

Ausführung

  1. Als erstes wird die aufrechte Haltung im Sitz mit gekreuzten Beinen oder im Fersensitz eingenommen. Diese Ausgangsposition kann auf den Boden oder auf einem Stuhl eingenommen werden.
  2. Zur Hilfe sollte ein Timer genutzt werden. Dieser wird auf 5 Minuten gestellt. Danach wird mit der Meditation begonnen, in dem die eigene Basis gespürt und der Kontakt zum Boden hergestellt wird. 
  3. Jetzt wird eine Stelle im Körper gesucht, wo der Atem deutlich zu spüren ist. Dieses kann der Bauch, Brustkorb oder die Nase sein. Dabei wird nun die Ein- und Ausatmung bewusst wahr genommen.
  4. Unterstützung der Konzentration: Die Ein- und Ausatmung sollt hierbei mit Wörtern verbunden werden. Für das Einatmen setzt man das Wort „ruhig“ in Verbindung uns für das Ausatmen wird das Wort „gelassen“ verwendet.
  5. Der Atem wird hierbei nun als Anker genutzt. Kommen Gedanken auf, wird die Aufmerksamkeit wieder sanft in den Atmen gelenkt. 
  6. Nach 5 Minuten werden die Augen geöffnet. Nun wird die Aufmerksamkeit wieder nach außen gekehrt.
  7. Erneut die Augen schließen.
  8. Als nächstes setzt die Visualisierung eines leuchtenden Kugel aus weißem Licht, die über dem Kopf schwebt, ein. Dabei sollte Kugel alle positiven Eigenschaften verkörpern, die man sich wünscht. Diese können zum Beispiel Freude, Liebe, Gelassenheit, Vertrauen und viele mehr sein.
  9. Nun fließen mit jeden Einatmen die Qualitäten durch den Scheitelpunkt, die Poren und allen anderen Bereichen des Körpers. 
  10. Das Licht soll dabei als positive und heilsame Energie durch den Körper fließen. Diese Lichtkraft löst alle Anspannungen, Blockaden, Sorgen und Ängste. Alles Negative wird fortgeschwemmt, während die positiven Qualitäten, die erworben bzw. verstärkt werden, durch den gesamten Körper und Geist ausbreiten. Das heilsame Licht durchdringt jetzt jede Zelle des Wesens.
  11. In den Gedanken sollte sich vorgestellt werden, wie die leuchtende Kugel nun allmählich in das Herz hinabsteigt, wo sie weiterhin Licht ausstrahlt.
  12. Dieses Lichte sollte nun an andere Menschen verschickt werden.
  13. Zum Schluss die Augen öffnen und die Aufmerksamkeit nach außen richten. Diese Entspannung und einen die Verbundenheit mit dem Licht fühlen und in den Tag hinein mitnehmen.

Meditationseinheiten sind gerade im Yoga sehr wichtig. Sie sorgen für ein inneres Gleichgewicht und entspannen den Körper. Gerade Yoga für Anfänger sollten sich viel Zeit für die Meditationen nehmen
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