20. März 2014

Yoga für Anfänger Übung (Teil 10)

Herzmeditation

Kategorie: Meditation
Anatomische Schwerpunkte: Gehirn, Herz, Wirbelsäule
Therapeutische Schwerpunkte: Ängsten, Blutdruck, Kopfschmerzen, Müdigkeit
Übungsort: Zuhause, im Büro
Anspruch: Anfänger, Fortgeschrittene
Dauer: 5 Minuten

Tipp: Es können auch eigene Sätze formuliert und gesprochen werden.

Diese Art der Meditation wird auch die liebende Güte kultivieren genannt. Die Herzmeditation stammt aus dem Hatha Yoga und hilft die Herzenergie zu expandieren. Des weiteren werden Mitgefühl und Empathie gegenüber dem eigenem selbst und anderen entwickelt.

Ausführung

  1. Als Ausgangsposition wird eine aufrechte Haltung im Sitz mit gekreuzten Bein oder im Fersensitz eingenommen. Diese Haltung kann auf dem Boden oder Stuhl eingenommen werden.
  2. Zur Hilfe einen Timer auf 5 Minuten einstellen. Nun sollte der Kontakt zum Boden und die innere Basis gespürt werden.
  3. Jetzt eine Stelle im Körper suchen, wo das Atmen deutlich zu spüren ist. Dazu eigenen sich der Bauchraum, der Brustkorb oder die Nase. Das Ein- und Ausatmen sollte bewusst wahr genommen werden.
  4. Zur Unterstützung der Konzentration sollte für das Einatmen des Wort „ruhig“ in Verbindung gesetzt werden. Für das Ausatmen das Wort „gelassen“.
  5. Der Atem dient dabei als Anker. Sollten Gedanken aufkommen, werden diese wieder sanft in den Atmen gelenkt. Nach 5 Minuten die Augen öffnen und die Aufmerksamkeit wieder nach außen richten.
  6. Erneut die Augen schließen.
  7. Nun sollte die Erinnerung auf etwas Gutes im Leben gelenkt werden. Dabei sollte sich in diese Situation hineinversetzt werden und das damals erlebte Gefühl lebendig werden. Auf die Körperempfindung dabei achten. Zu dem sollte der Brust- und Herzraum gespürt werden.
  8. Diese erlebte Gefühl durchdringt den ganzen Körper. Im Inneren sollte zu man zu einem selbst sagen: „Möge ich zufrieden und glücklich sein“. Nun mehrere Male diesen Satz innerlich sagen. Hierbei sollte er aus dem Herzen herausließen und eine Verbindung von Wohlwollen und Liebe erzeugen. 
  9. Dieses Gefühl sollte mit nahe stehenden Menschen geteilt werden. Hierfür innerlich folgenden Satz mehrmals sagen: „Mögest du/möget ihr zufrieden und glücklich sein.“ 
  10. Im Anschluss folgenden den Satz mehrfach wiederholen: „Mögen alle Wesen zufrieden und glücklich sein.“
  11. Diesen Satz nachklingen lassen und sich entspannen.
  12. Die Augen wieder öffnen und die Aufmerksamkeit nach außen kehren.

Meditationsübungen werden auch auf DVDs mit Kurse - Yoga für Anfänger ausführlich erklärt. Hilfe bieten auch Kurse bei einem erfahrenen Yogalehrer
◄ zurück zu Teil 9