20. Februar 2014

Städtetripp mit Fotos durch Schwabingen

Der schöne nördliche Stadtteil der Landeshauptstadt Bayerns, Schwabing, zählt bis heute zu den sogenannten Szenevierteln von München. Mit etwas über einhundert Tausend Einwohnern ist es dazu der größte Stadtteil Münchens. Nach der Neugliederung des Stadtgebietes 1992 wird Schwabingen nun im Norden durch Milbertshofen, im Süden durch die Maxvorstadt, im Westen durch Neuhausen und im Osten schließlich durch den Englischen Garten begrenzt. Nordwestlich sollte man Freimann nicht unterschlagen, von der berühmten Leopoldstraße bis zur Domackstraße. Früher wie heute ist jede Menge los in Schwabing.

Vorallem durch die Malerei erlangte Schwabing um die Jahrhundertwende des 19. zum 20. Jahrhundert seinen Status als Künstlerviertel im Großraum München. Besonders hervorzuheben ist hier die Malervereinigung der „Blaue Reiter“, zu denen solche namhaften Künstler wie Paul Klee oder Ernst Kirchner gehörten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts bildete sich dazu eine sogenannte „Boheme-Szene“. Zur Malerei gesellte sich auch die Literatur und die Dichtkunst. Ein berühmter Name, der von Gottfried Keller, soll hier in Vertretung für viele weitere bekannte und beliebte Dichter und Literaten stehen. Auffällig an der Schwabinger Künstlerszene ist, dass nur sehr wenige davon auch gebürtiger Schwabinger oder Münchener waren. Schwabing war mehr ein Magnet für auswärtige Künstler. So erhielt der Stadtteil eine Vielzahl der unterschiedlichsten Einflüsse.

Mit seinen vielen kleinen und großen Sehenswürdigkeiten, besonders den einschlägigen Künstlerkneipen, ist Schwabingen auch heute noch ein Magnet nicht nur für Künstler aus aller Welt. Auch wenn inzwischen andere Stadtteile den Schwabingern den Rang als das Mode- und Kunstviertel streitig machen, gibt es noch genügend musische Plätze, die anderswo noch lange ihresgleichen suchen werden. Viele dieser Orte werden gern im Bild festgehalten. Nicht nur durch die Malerei, sondern insbesondere durch die Fotografie. Das Schwabinger Fotolabor bietet von der künstlerischen Reproduktion bis zum klassischen „Entwickeln" eines Films, heute durch die Digitalfotografie eher die Ausnahme, eine breite Palette an fotografischen Dienstleistungen.

Wer nicht nur die schönen Eindrücke in Formen von schier endlos aneinander gereihten Einsen und Nullen auf einem digitalen Speichermedium mitnehmen möchte, der kann sich zum Beispiel für den besonderen Service der Anfertigung einer künstlerischen Fotoleinwand von einem selbstgewählten oder selbstgemachten Fotomotiv entscheiden. Über eine sogenannte Applikation lässt sich aus einer Reihe von Aufnahmen auch sehr bequem und schnell ein Fotokalender selbst gestalten, selbst von einem modernen Smartphone oder Tablet. Um den Transport muss man sich dabei nicht einmal selbst kümmern. Alle Produkte dieser Art kann man sich auch bequem per Post an eine gewünschte Adresse zustellen lassen. Auf diese Weise nimmt man noch einmal einen ganz besonderen Eindruck aus Schwabing mit. Und dieser Eindruck ist fast immer nicht nur durch eine Fotoleinwand ein bleibender.