13. Dezember 2013

Einsatz von Inventaretiketten mit Barcode

Beispiel für Inventaretiketten

runde Inventaretikette mit Barcode

rote Inventaretikette mit Barcode

schwarze Inventaretikette mit Barcode

Die Inventur ist, unabhängig davon ob sie an einem Stichtag oder als permanente Inventur durchgeführt wird, sehr empfindlich im Hinblick auf manuelle Fehler bei der Erfassung von Warenbeständen oder des Anlagevermögens. Der Einsatz von Inventaretiketten mit Barcode erhöht sowohl die Zuverlässigkeit, als auch die Effizienz dieses handelsrechtlich vorgeschriebenen Vorgangs. Ganz konkret gesprochen lassen sich durch die Inventaretiketten mit Barcode folgende Vorteile realisieren:

Korrekte und fehlerfreie Erfassung

Die manuelle Eingabe einer Inventarnummer oder gar das "Ankreuzen" auf einer Inventarliste ist durchaus fehlerbehaftet. Gerade wenn es keine Prüfziffern gibt, wird versehentlich die eine oder andere Zahl gedreht. Mit der Folge, dass das Inventurpersonal im schlimmsten Fall ein bis zwei Prozent der erfassten Artikel noch einmal suchen muss oder Doppeleingaben prüfen muss.

Durchgehender Workflow bis zur Buchhaltung und Bilanz

In der Anlagenbuchhaltung wird das gesamte Inventar mit der jeweiligen Inventarnummer vollständig erfasst. Die Feststellung, dass die Gegenstände zum Stichtag noch vorhanden sind, hat erheblichen Einfluss auf alle Kennzahlen im Unternehmen. Denken Sie einmal an die Kapitalbindung in einzelnen Werken, die erst durch die Inventaretiketten mit Barcode bzw. deren gezielte Erfassung zeitnah und vollständig erfasst werden kann. Das vermeintliche Fehlen einer Maschine im fünfstelligen Wert löst nicht nur die Frage nach der Diebstahlsprävention aus sondern hat einen erheblichen Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung dieses Standortes.

Erhebliche Einsparung bei der Erfassungszeit

Ein weiterer Vorteil bei Inventaretiketten wird jedem deutlich, der eine ähnliche Erfassungssituation im Supermarkt betrachtet. Früher wurden Preise und Abteilungsbezeichnung manuell und ohne die jeweilige Artikelnummer eingegeben. Nach Einführung der Scannerkassen stiegen die Check-Out Geschwindigkeit bzw. die Anzahl der erfassten Artikel signifikant an. Ähnliches gilt für die manuell durchgeführte Inventur. Das Einscannen der Inventargegenstände benötigt eine Zeit von weniger als 1 Sekunde. Das Blättern in umfangreichen Listen wäre wesentlich aufwendiger.

Zusätzlicher Diebstahlschutz möglich

Ein weiterer Vorteil der Inventaretiketten ist ihre gleichzeitige Auffälligkeit und Unauffälligkeit. Beim Einscan-Vorgang sind sie sehr schnell zu finden und zu erfassen. Die wenigsten denken dabei aber auch an eine unübersichtliche Umgebung in einem Warenlager oder einer Umschlaghalle, Schnell bedient sich ein Lieferant oder Handwerker mal unauffällig und nimmt einen teuren Scanner, einen Drucker oder andere hochwertige Bestandteile des Inventars mit. Wer die Etiketten dann mit einer zusätzlichen Warensicherung kombiniert, der kann den Schwund des Anlagevermögens stoppen.