Frieren oder Schwitzen – 2013 ein Jahr der Unbeständigkeit

Zwar ist das Jahr 2013 noch im vollen Gange, dennoch wird bereits jetzt eines klar. So wechselhaft wie sich das Wetter in diesem Jahr verhält ist dieses Jahr an Unbeständigkeit kaum zu überbieten. Von lang anhaltender Kälte, über brütende Hitze, bis hin zu Großflächigen Überschwemmungen wurde alles geboten, was die Natur in diesen Breitengraden im Repertoire hat.

Wenn Wünsche unerfüllt bleiben

Auch wenn es durch neuerliche Wetterereignisse bereits größtenteils verdrängt wurde wird bei näherer Betrachtung deutlich, dass das Wetterübel 2013 bereits im Frühjahr begann. Bis in den Mai hinein stagnierten die Temperaturen hartnäckig um die 0 Grad und der weit verbreitete Wunsch nach dem Frühling und angenehmen Temperaturen wurde einfach nicht erhört. Mühselig mussten jeden Tag aufs Neue Parkplätze, Gehsteige und Fahrzeuge vom Schnee befreit und gesäubert werden. Schlechte Laune, Trübseligkeit und Frust waren zu diesem Zeitpunkt des Jahres allgegenwärtig.

Und es kam noch schlimmer

Mitte Mai war es dann endlich soweit und die Temperaturen stiegen langsam an. Doch von einer Wetterbesserung konnte keine Rede sein. Durch die viel zu spät ansteigenden Temperaturen schmolz der Restschnee erst Ende April und sorgte in Kombination mit den ersten Gewittern des Jahres dafür, dass der Boden kein Wasser mehr aufnehmen konnte. Großflächige und verheerende Überschwemmungen waren die Folge. Häuser und Grundstücke wurden geflutet - ja ganze Existenzen vernichtet. Die Schäden gehen vor allem in Bayern und Sachsen in die Milliarden Höhe.

Mit voller Wucht

Gerade in dieser misslichen Situation wurde ein eigentlich lang ersehnter Wunsch erfüllt – Der Sommer war da. Schlagartig stiegen die Temperaturen auf weit über 30 Grad an und führten zu regelrechten Hitzwellen im Land. Noch wenige Monate zuvor hätte dieser Umstand zu einem freudigen Aufschrei im ganzen Land geführt, doch zu diesem Zeitpunkt war die plötzliche Hitze vollkommen unangebracht. So wurden u. a. die Aufräumarbeiten extrem behindert und Mückenplagen machten sich in den noch überschwemmten Gebieten breit.

„Das beste draus machen!“

Jammern ist dennoch nicht angebracht, denn im Spätsommer hat sich die Wetterlage nun endlich beruhigt und sorgt dafür, dass die verdiente Freizeit bei schönem Wetter im freien genossen werden kann. Endlich werden Schwimmbäder regelmäßig geöffnet, Swimmingpools eingeweiht und der Grill dauerbefeuert. So katastrophal die Wetterlage der ersten Hälfte des Jahres 2013 war so optimal entwickelt sich die zweite und sorgt mit wunderschönem Wetter für gute Laune.