29. Juli 2013

Außenbereichsgestaltung mit Gartenteiche im Kindergarten

In einem schönen Garten fühlt sich ganz bestimmt jedes andere Kind auch wohl. Nicht von ungefähr wird der Begriff „Kindergarten“ eins zu eins im englischen Sprachraum benutzt und suggeriert mit seiner Verbindung zum Garten einen Bezug zu Geborgenheit und Sicherheit, Schönheit und Freude, aber auch zu Arbeit und Schöpfertum. Darüberhinaus kann man sich in einem Garten entspannen und erholen, aber auch Erfahrungen sammeln und Wertevorstellungen entwickeln. Durch das gemeinsame Hegen und Pflegen von Blumen und Pflanzen kann man schon sehr früh bei Kindern allein durch Beobachtung ein Gefühl für Verantwortung vermitteln.

Egal, ob nun im Kinder- oder im Schrebergarten - dass sich ein jeder darin wohl fühlt, hängt von den unterschiedlichsten Faktoren ab. Die einen mögen viele bunte Blumen, andere wieder erfreut es, wenn Nutzpflanzen prächtig gedeihen. Manche freuen sich am Gesang der Vögel, jene verjagen die gefiederten Wesen mit rasselnden Blechdosen, Vogelscheuchen und Schutznetzen, damit etwa die Beeren und Kirschen noch in ausreichender Zahl für das ein oder andere Glas Marmelade geerntet werden können. Alles in allem bleibt aber immer die nahe Verbundenheit zur Natur. Und was könnte diese Verbindung noch perfekter machen, als ein idyllischer kleiner See in Form eines natürlichen oder künstlich angelegten Gartenteichs.

Nun hat nicht jeder Garten das Privileg, einen Teich zu umrahmen oder an ein Teichufer zu grenzen. Viele Gartengrundstücke haben sogar heute noch generell ein Problem mit der Wasserversorgung. Manche Gärtner können ihren Garten nur mit Hilfe des Auffangens von Regenwasser bewässern. Diese Fälle eignen sich natürlich weniger für das Anlegen eines solch speziellen Feuchtbiotops. Denn gerade bei größeren Gartenteiche ist die benötigte Menge an Wasser nicht zu unterschätzen. Idealerweise sollte ein pflegeleichter Teich über einen Zu- und Abfluss verfügen, damit sich die Wasserqualität einigermaßen selbst regulieren kann. In Verbindung mit der richtigen Bepflanzung und dem passenden Besatz an Wasserlebewesen sollte das kleine Gewässer eine große Bereicherung des Gartenerlebnisses bieten.

Auch wenn man nicht unbedingt ein Goldfisch- oder Koifan ist, so bietet ein hübsch angelegter Teich auch vielen wilden Bewohnern einen schönen Lebensraum. Frösche, Lurche und Eidechsen freuen sich bestimmt sehr über ein solches Zuhause. Viele von diesen sind dazu noch durchaus nützlich für den Gärtner, da sie zum Teil viele Schädlinge vertilgen. So kann ein jeder sogar etwas zur naturgetreuen Gartenarbeit beitragen. Doch nicht alles ist nur idyllisch. Ein Wasserfleck heißt natürlich auch ein paar Plagegeister herzlich willkommen. Denken wir nur an die Mücke, die sich in solchen kleinen, seichten Gewässern besonders wohl fühlt. Doch letzten Endes bleibt ein Gartenteich immer ein Zentrum der Entspannung. Auch wenn man dabei mal etwas Blut verliert.

Natürlich sollte die Sicherheit für Kinder gewährleistet sein. Am besten den Teich einzäunen, damit die Kleinen nicht rein fallen können. Der Zaun muss nicht Meter hoch sein. Brusthöhe reicht aus. Dafür eigent sich am Besten Maschendrahtzaun. Ihn gibt es in verschieden Größen und er bietet die Möglichkeit trotz Absicherung den Teich zu bewundern.